Regierungsratswahlen des Kantons Aargau 2020

 

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Seit dem Entscheid von Regierungsrat Urs Hofmann, im Herbst nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen anzutreten, dreht das Kandidat*innenkarussel. Die Öffentlichkeit skizziert den Anforderungskatalog an die kandidierende Person so: Vertretung der westlichen Kantonshälfte, weiblich, Erfahrung in Exekutivamt sowie in der Kantonalpolitik, konsensfähig, durchsetzungsstark und zielorientiert, idealerweise mit Erfolgsnachweis, persönlich belastbar und mit Aussicht auf circa acht bis zwölf Amtsjahre.

Dieses anspruchsvolle Wunschprofil passt so gut zu mir und allem, was ich an Wissen, Können und Erfahrung mitbringe, dass aus anfänglicher Neugierde grosses Interesse an einer Kandidatur wurde. Jedes Mitglied des Regierungsrates wird als Vertretung des Volkes gewählt. Dieses Gremium sollte die Bevölkerung widerspiegeln. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollten im Regierungsrat möglichst alle Regionen des Kantons, alle Geschlechter, eine Vielfalt an Berufen und Lebenswegen, schlicht die ganze Breite der Bevölkerung vertreten sein.

Ich verstehe eine Wahl als politischen Auftrag des Volkes. Gerne möchte ich mich in diesem Sinne weiterhin in den Dienst meiner Wählerinnen und Wähler stellen - neu als Regierungsrätin für die gesamte Bevölkerung des ganzen Kantons Aargau.

Ich beweise im siebten Jahr als Stadträtin, dass es mir gelingt, meine Werte und Ziele in die Geschäfte einzubringen, mich dafür mit meinem ganzen politischen Gewicht einzusetzen und gleichzeitig gefällte Entscheide kollegial, sachlich und kompetent zu vertreten - manchmal auch gegen mein eigenes Herz. Ich habe gelernt, mit diesen Gegensätzen umzugehen. Als Stadträtin ist mir die Arbeitsweise einer Kollegialbehörde vertraut. Ich kenne die Abläufe und die Wege eines Geschäftes in der öffentlichen Verwaltung. Meine berufliche Erfahrung ermöglicht mir auch, die Sicht der Wirtschaft einzunehmen. Im Laufe der Jahre habe ich als Grossrätin und Stadträtin zahlreiche komplexe Geschäfte durchgebracht und mir so das Rüstzeug für die Regierungstätigkeit auf kantonaler Ebene geholt.

Meine politischen Weggefährt*innen erleben mich als engagiert und gradlinig, hartnäckig und ausdauernd. Sie haben in mir eine loyale und verlässliche Mitstreiterin, die zu ihrem Wort steht und stets den Menschen im Zentrum ihrer Arbeit sieht. Meinen Wahlversprechen fühle ich mich verpflichtet und ich nehme die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst. Zuhören, Prioritäten setzen und Entscheidungen treffen gehören zu meinen herausragenden Stärken und befähigen mich für das Amt als Regierungsrätin.

Seit Jahren bin ich als Mutter, Familienfrau, beruflich engagierte Fachfrau und Politikerin einer grossen Mehrfachbelastung ausgesetzt. Ich habe daher gelernt, mich rasch zu erholen und im Alltag Zeitfenster für Privates einzubauen. Ich kann gut abschalten und verfüge über einen gesunden Schlaf. In anspruchsvollen Situationen helfen mir meine rasche Auffassungsgabe sowie meine Fähigkeit, schnell zu lesen und zu arbeiten. Das Gespräch mit Urs Hofmann hat mir gezeigt, dass ich die zu erwartende Arbeitsbelastung realistisch einschätze und ihr gewachsen bin. Meine Familie war in die Entscheidungsfindung einbezogen und ist bereit, mit mir diesen Weg zu gehen. Meine Kinder sind zudem erwachsen und gehen ihre eigenen Wege, während ich jung genug bin, um mir mindestens acht Jahre im Amt vorstellen zu können. Der Zeitpunkt für eine Kandidatur ist für mich daher ideal. Ich habe grosse Lust und Energie, mich dieser Wahl zu stellen und stelle mich meiner Partei als Kandidatin zur Verfügung.

 Franziska Graf